Gedanken und Zitate


Jede Begegnung, die
unsere Seele berührt,
hinterläßt eine Spur,
die nie ganz verweht.

Lore-Lillian Boden


Aus dem Buch:
Spuren und Wege
Grafik Werkstatt Bielefeld

bei uns erhältlich:
Bestattungen Sturzenbecher
Hamburg - Stellingen


 
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Bestattungen Sturzenbecher: Die Erdbestattung PDF Drucken E-Mail
Bei der Erdbestattung wird der Verstorbene in einem Sarg aus Kiefer, Eiche, Mahagoni oder
anderen Holzarten in einem Grab beigesetzt.

Im Christentum ist die Erdbestattung von Beginn an die normale Bestattungsform gewesen.
Man orientierte sich dabei an der Grablegung Jesu.
Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Feuerbestattung als Alternative langsam auch
unter Christen gebräuchlich.


Der übliche Ablauf einer Erdbestattung in Hamburg:
Sargträger bei einer schlichten Erdbestattung in Hamburg
Meist geht der Beisetzung eine Trauerfeier in einer Kirche oder Kapelle voraus. Wie die Dekoration in der Kapelle oder Kirche aussehen kann, sehen sie in unserem Bereich Trauerfeiergestaltung.

Die Sargträger tragen den Sarg nach der Trauerfeier zu einem Sargwagen, der vor der Kapelle bereit steht.
Damit begeben sich die Sargträger zur Grabstelle, gefolgt von der Trauergemeinde.

Wenn ein Pastor die Trauerandacht gehalten hat, so geht er hinter dem Sarg, vor der Trauergemeinde. Der katholische Geistliche geht meist vor dem Sarg und führt so den so genannten Kondukt, also den Trauerzug, an. Hierbei gibt es jedoch regionale Unterschiede.

geöffnetes Grab für die Erdbestattung
Der Sarg kann aber auch ohne vorhergehende Feier
beigesetzt werden.
Im allgemeinen trifft man sich hierbei vor der Kapelle des Friedhofes und begleitet den Sarg zur Beisetzungsstelle.

Am Grab angekommen lassen die Sargträger den Sarg an
schon bereitliegenden Seilen in das geöffnete Grab hinab.

Das Erdreich um das Grab herum ist hierbei oft mit Matten
oder Tannengrün verdeckt.


Nun tritt der Geistliche oder weltliche Redner an das Grab und spricht noch ein paar Worte, bzw.
einen Segen und ein Gebet, bevor dann die Angehörigen an das Grab treten.

Am Grab steht ein Behälter mit Erde und eine kleine Schaufel, um Erde nach zu werfen und außerdem,
bei den von uns durchgeführten Beerdigungen, steht ein Gefäß mit Blumen zum Nachwerfen bereit.


Arten von Gräbern für Erdbestattungen:

Je nach Friedhof gibt es unterschiedliche Arten von Erdgrabstellen.
Am bekanntesten sind die Familiengräber, die auch Wahlgräber genannt werden.
Sie sind oft mehrstellig, das heißt, das hier mehrere Gräber zu einem Familiengrab/ Grabstelle zusammengefasst sind.
Diese Gräber können nach Ablauf der Ruhezeit (in Hamburg meist 25 Jahre) verlängert werden,
so dass sie in der Familie weitergegeben werden.
Meistens ist so eine Wahlgrabstelle zu bepflanzen und bedarf somit der Plege.

Oftmals gibt es für Erdbestattungen auch so genannte Rasengräber.
Diese Grabstellen haben ein kleines Feld vor dem Stein, das bepflanzt werden kann/muss,
der restliche Teil des Grabes ist mit Rasen bedeckt, der vom Friedhof gepflegt wird.
Je nach Friedhof ist es möglich, solche Rasengräber für Erdbestattungen zu verlängern oder nicht.
Wenn nicht fallen sie unter den Begriff Reihengrab.

Reihengräber sind auf jedem Friedhof vorhanden und werden, wie der Name schon sagt,
der Reihe nach vergeben. Man kann sich den Platz nicht aussuchen, wie bei den Wahlgräbern,
und vor allem sind sie nur für eine Beerdigung bestimmt, d.h. sie können im allgemeinen
nicht verlängert
werden.

Für Informationen zu den verfügbaren Grabarten für Erdbestattungen in Ihrer Umgebung
stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Bitte sprechen sie uns an !
 
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