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Alternative Bestattungsformen

In den letzten Jahren sind immer mehr alternative Bestattungsformen aufgekommen.
Was nicht unbedingt heißt, dass die Zahl der alternativen Bestattung sehr viel zugenommen hat,
die Möglichkeiten sind nur einfach heutzutage größer und die Menschen neuen Ideen gegenüber vielleicht auch etwas aufgeschlossener.

Was ist mit „alternative Bestattungsformen“ eigentlich gemeint?

Bis vor wenigen Jahren gab es in Deutschland nur Erd- und Feuerbestattungen und eine alternative Bestattungsform war früher eher die Seebestattung, als etwas Besonderes.
Seit einiger Zeit ist die Seebestattung nichts Besonderes mehr, obwohl sie immer noch eine rechtliche Ausnahme vom sonstigen Friedhofszwang darstellt.

Unter alternativen Bestattungsformen versteht man heute vielmehr die Bestattung an einem anderen Ort, oft Naturverbunden, oder ausgefallen und ungewöhnlich.

Einige Beispiele für alternative Bestattungsformen:

Die Baumbestattung z.B. in einem FriedWald:

Im ganzen Bundesgebiet gibt es mittlerweile FriedWälder in denen Baumbestattungen - Naturbestattungen durchgeführt werden. Nach der Einäscherung des Verstorbenen wird die Asche in eine biologisch abbaubare FriedWald-Urne gefüllt und zum gewünschten Friedwald überführt oder verschickt. Die Beisetzung der Urne erfolgt dann am ausgesuchten FriedWald-Baum mit oder ohne Begleitung von Angehörigen.
Schön ist es, dass jetzt auch in Hamburgs Nähe FriedWälder zu finden sind: Seit 2005 sind im FriedWald Lüneburger Heide und seit 2006 im FriedWald Buxtehude Beisetzungen möglich.
( Link FriedWald GmbH - http://www.friedw.de

Mittlerweile gibt es aber auch auf einigen Friedhöfen in Hamburg Baumbestattungen, so zum Beispiel auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Unter einem Baum finden eine bestimmte Anzahl von Verstorbenen ihre letzte Ruhestätte ohne Grabstein und ohne Pflegekosten, die Namen finden Platz auf einer Stähle. (Link Baumbestattungen Friedhof Ohlsdorf - http://www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf/grabstaetten/ohlsdorferruhewald.htm)

Die Naturbestattung auf einer Bergalm:

In der Schweiz kann die Asche auf einer Bergalm beigesetzt werden. Dazu wird der Verstorbene hier eingeäschert und die Asche in die Schweiz versandt. Dort findet je nach Wunsch mit oder ohne Angehörige die Beisetzung statt.

Die Luftbestattung:

Die Luftbestattung ist das Verstreuen der Asche im Fluge. Sie ist in Deutschland nicht zulässig aber in der Niederlanden oder Frankreich, deshalb müssen Interessierte dann auf das Ausland ausweichen. Wie auch bei den Natur- und Baumbestattungen findet die Einäscherung hier in Deutschland statt und nur die Asche wird an das ausführende Unternehmen im Ausland versandt.

Die Diamantbestattung:

Aus dem Kohlenstoffanteil der Asche eines Verstorbenen wird in einem aufwendigen Verfahren in vielen Wochen unter hohem Druck und Temperaturen ein Diamant gepresst.
Wie auch die Luftbestattung ist diese „Bestattungsform“ nach Deutschem Recht nicht zulässig, denn in Deutschland herrscht Friedhofszwang.
Deshalb finden nur im Ausland (Schweiz) Diamantbestattungen, besser gesagt Transformierungen von Asche zu Diamanten, statt.

Gedanken und Zitate

Ob eine Sache gelingt erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst, sondern wenn du sie ausprobierst.

Werner Bethmann

Aus dem Buch: Trau dich - Grafik Werkstatt Bielefeld

Sturzenbecher Bestattungen e.K.
Molkenbuhrstr. 19 - 22525 Hamburg Stellingen
Tel.: +49 (040) 54 55 39 - Fax: +49 (040) 540 81 75

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